Aktuelles

07.05.2020

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

heute nun können wir Sie endlich über die Wiederaufnahme des Schulbetriebes informieren.

Wir beginnen die Schule nach Stufen gestaffelt, stundenweiseund in kleinen, festen Gruppenweitestgehend mit den gewohnten Klassenteams. Jede*r Schüler*in wird so voraussichtlich regelmäßig einmal wöchentlich bis zu den Sommerferien ein Angebot erhalten. Der jeweilige Schul-Tag beginnt um 8.30 Uhr und endet um 10.45 Uhr. Die Johanniterunfallhilfe ist entsprechend informiert und wird sich mit Ihnen bzgl. der Beförderung in Verbindung setzen. Eltern, die ihre Kinder bringen und abholen möchten, informieren unbedingt die Johanniterunfallhilfe, die Schule und sprechen dies bitte mit der jeweiligen Klassenlehrkraft ab. Die „Übergabe“ erfolgt außerhalb des Schulgebäudes an einem vereinbarten Ort auf dem Schulgelände.

Wir starten für die Werkstufen und die Unterstufen zeitgleich am 11.05.2020, für die Mittelstufen am 18.05.2020 und für die Oberstufen am 25.05.2020.

Den festen Schultag für ihre Tochter/ ihren Sohn teilt Ihnen die jeweilige Klassenlehrkraft mit, hier können Sie auch noch evtl. offene Fragen besprechen.

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte, wir freuen uns von Herzen auf Ihre Kinder und hoffen trotz der vielen Regeln ein kleines Stückchen Normalität hier in unserer Schule leben zu können. Sollten Sie in Sorge um die Gesundheit Ihres Kindes oder Ihrer Angehörigen sein und Ihr Kind aus diesen Gründen nicht in die Schule schicken wollen, so besteht jederzeit die Möglichkeit einer Beurlaubung durch die Schulleitung.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Jutta Rumpfkeil und Heike Uebler

(Schulleitung)

 

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30.04.2020

 

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

heute erhalten Sie (wie in der Presse bereits angekündigt) erste Informationen zu einer schrittweisen Öffnung der Schulen.

Die Pandemie ist für uns alle eine große Herausforderung.

Für Sie, ihr Söhne und Töchter, die mit entsprechendem sonderpädagogischen Förderbedarf zumeist auf eine intensive Begleitung angewiesen sind, sind diese Herausforderungen besonders groß. Nicht selten bestehen bei Ihren Kindern direkt oder auch in Ihren Familien ein erhöhtes Gefährdungspotential und somit ein erhöhtes Risiko.

Die nun anstehende, langsame Öffnung der Schulen versucht dieser besonderen Situation Rechnung zu tragen. Anders als an den Regelschulen gibt es für uns keine klaren Zeit- und Jahrgangsangaben für die Öffnung. Die Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sind angehalten, unter besonderer Beachtung des Infektionsschutzes, der Hygienemaßnahmen und der personellen, räumlichen und strukturellen Gegebenheiten ein schulspezifisches Konzept zur Öffnung zu erarbeiten.

Dieses Konzept soll möglichst vielen Schüler*innen die Möglichkeit eröffnen, vor den Sommerferien tageweise in kleinen Gruppen für kurze Zeit beschult zu werden.

Dabei müssen sowohl der Infektionsschutz mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen (unbedingt Abstand halten, Husten- und Niesetikette einhalten, nach Möglichkeit eine Maske tragen), die besondere Schutzbedürftigkeit unserer Schüler*innen als auch die Vermeidung von Infektionsketten so gut wie möglich gegeben sein (siehe Anhang 1).

Die Reihenfolge der Maßnahmen für die Förderzentren Geistige Entwicklung bedeutet:

  1. Weiterführung der Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1-6 (siehe Anhang)
  2. Einzelne Schüler*innen beginnen nach Zustimmung der Sorgeberechtigten gestaffelt in kleinen Gruppen in ihren Klassen mit möglichst bekannten Bezugspersonen.
  3. Dabei dürfen sich die Schülergruppen nicht begegnen.
  4. Die Rückkehr erfolgt gestaffelt unter Einbeziehung der Sorgeberechtigten.
  5. Schüler*innen mit besonderen Gefährdungslagen benötigen einen besonderen Schutz.
  6. Schüler*innen, die nicht in der Schule anwesend sein können, werden so gut es geht anderweitig durch die Kolleg*innen unterstützt.
  7. Alle Schüler*innen werden auch weiterhin, so es möglich ist, mit Lernmaterial für das häusliche Lernen versorgt.
  8. Die Lehrkräfte bleiben im regelmäßigen Austausch mit den Sorgeberechtigten und bieten verbindlich Beratungszeiten an.
  9. Die Schüler*innenbeförderung wird in Absprache mit dem Beförderer ebenfalls unter diesen Gesichtspunkten geplant.

Wir sind derzeit nach Kräften bemüht ein gutes Konzept zu erstellen und sie entsprechend zu informieren. Bitte informieren Sie sich dazu auch regelmäßig über unsere Homepage.

Dennoch muss ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten. Wir werden Sie in der nächsten Woche über das weitere Vorgehen informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Rumpfkeil und Heike Uebler, Schulleitung

 

 

Anhang 1

 

Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter dem Aspekt des Schutzes vor Ansteckung durch das SARS-CoV-2 (Stand: 24.04.2020)

(Auszug „Handreichung Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen für Schulen“)

Bereits seit einigen Wochen hat die Bekämpfung und Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (im Folgenden Coronavirus) oberste Priorität. Die kurzfristig proaktiven Regelungen zum Verbot des Betretens von Schulen ab dem 16. März 2020 haben ihren Teil dazu beigetragen, die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern und damit das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten.

Auch weiterhin wird das Ziel verfolgt, Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Zudem soll das Infektionsrisiko in Schulen auf dem Niveau von Alltagstätigkeiten gehalten werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Coronavirus über respiratorische Sekrete übertragbar (Tröpfcheninfektion). Eine indirekte Übertragung über die Hände oder kontaminierte Oberflächen lässt sich nicht ausschließen.[1]

Dementsprechend muss bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs besonders darauf geachtet werden, dass Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt bleiben und enge Kontakte ganz vermieden werden.

Lehrkräfte, Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Mitwirkenden und Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schulbetrieb sind verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes umzusetzen. Lehrkräfte sollen darauf hinwirken, dass die Hygienemaßnahmen auch von Schülerinnen und Schülern umgesetzt werden. Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hat vor allen schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten Vorrang. Zugleich werden Themen wie Hygiene, Infektionsrisiken und die Reflektion des derzeitigen Infektionsgeschehens zum Gegenstand der schulischen Befassung gemacht.

Für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs ist unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts[2] von den Schulen diese Handreichung zu verwenden und zu überprüfen, ob der nach § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) festgelegte Hygieneplan aktualisiert werden muss. Ergänzend kann das Maßnahmenkonzept Schulen der Unfallkasse Nord herangezogen werden.

1        Persönliche Hygienemaßnahmen

Für die Umsetzung der persönlichen Hygienemaßnahmen sind alle Beteiligten am Schulbetrieb selbst verantwortlich. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Unterweisung über die Hygienemaßnahmen durch die Lehrkräfte. Es wird zusätzlich empfohlen, entsprechende Informationen zu den Hygienemaßnahmen z.B. auf der Schulhomepage oder durch eine Zusendung schon vorab bereitzustellen.

Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, sind eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.

Folgende Punkte sind bei Wiederaufnahme des Schulbetriebs zu beachten:

  • Abstand
    Kontakte sind auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Es soll keinen körperlichen Kontakt geben. Hiervon können ausgenommen sein z. B. medizinische Notfälle, Schulbegleitung usw. Alle Personen halten zu jeder Zeit den empfohlenen Mindestabstand von mindestens 1,5 m zueinander ein.

 

  • Hygiene
    Es findet eine regelmäßige Händehygiene durch Händewaschen oder ggf. auch durch Händedesinfektion statt, z.B. beim Betreten der Schule, vor und nach dem Essen, nach der Nutzung sanitärer Anlagen, nach häufigem Kontakt mit Türklinken, Treppengeländer und Griffen usw.. Das Händewaschen ist hierbei als wichtigere Maßnahme zu sehen.
    Wenn Desinfektionsmittel genutzt wird, sollen die Schülerinnen und Schüler nach Alter und Reife erforderlichenfalls beaufsichtigt werden.

 

  • Monitoring und Dokumentation
    Es wird eine tägliche Abfrage der Schülerinnen und Schüler über deren Gesundheitszustand und Erkältungssymptome durchgeführt. Zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung werden krankheitsbedingte An- und Abwesenheiten von Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schülern erfasst und dokumentiert, in welchen Lerngruppen diese waren.

 

  • Umgang mit erkrankten Personen
    Personen mit respiratorischen Symptomen dürfen am schulischen Präsenzbetrieb nur nach einer ärztlichen Abklärung oder einer Selbsterklärung über die Ursache der Symptome teilnehmen.

 

  • Mund-Nasen-Bedeckung
    Es besteht in der Schule keine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Ist die Einhaltung des Mindestabstands allerdings nicht sicher möglich, wird empfohlen, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.[3] Dies gilt vor allem in Bereichen der Schule, die von allen am Schulbetrieb beteiligten Personen benutzt werden, z.B. in Pausenbereichen, Fluren, Sanitäranlagen usw. Im Hinblick auf die erfolgreiche Umsetzung gilt dies insbesondere ab Klassenstufe 7. Sofern dies auch in den unteren Klassenstufen als möglich eingestuft wird, auch hier. (Auszug „Hinweise zum Neustart der schulamtsgebundenen Schulen in der Corona-Krise Stand: 28.04.2020, Referat 30, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein)

 

Anhang 2

Notbetreuung

In der Notbetreuung an den Schulen werden aufgenommen Kinder von Alleinerziehenden und Kinder, bei denen ein Elternteil in einem Bereich arbeitet, der für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen notwendig ist und dieses Elternteil keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Die Bereiche der kritischen Infrastruktur ergeben sich aus § 10 der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein (SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung – SARS-CoV-2-BekämpfVO) in ihrer jeweils aktuell geltenden Fassung. Die Eltern haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.

Zu den kritischen Infrastrukturen im Sinne dieser Verordnung zählen folgende Bereiche:

 

  1. Energie: Strom-, Gas- und Kraftstoffversorgung gemäß § 2 BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) vom 22. April 2016 (BGBl. I S. 958), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Juni 2017 (BGBl. I S. 1903),

 

  1. Wasser: Öffentliche Wasserversorgung und öffentliche Abwasserbeseitigung gemäß § 3 BSI-KritisV, Gewässerunterhaltung, Betrieb von Entwässerungsanlagen,

 

  1. Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel), einschließlich Zulieferung und Logistik, gemäß § 4 BSI-KritisV,

 

  1. Informationstechnik und Telekommunikation einschließlich der Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze gemäß § 5 BSI-KritisV,

 

  1. Gesundheit: Krankenhäuser, Rettungsdienst, ambulante, stationäre und teil-stationäre Pflege, Niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore, Sanitätsdienste der Bundeswehr gemäß § 6 BSI-KritisV, sowie die für den ordnungsgemäßen Betrieb einer stationären Pflegeeinrichtung erforderlichen Dienstleistungen (Nahrungsversorgung, Hauswirtschaft, Reinigung),

 

  1. Finanzen, Bargeldversorgung, Sozialtransfers gemäß § 7 BSI-KritisV,

 

  1. Transport und Verkehr, einschließlich der Logistik für die kritischen Infrastrukturen, öffentlicher Personennahverkehr, gemäß § 8 BSI-KritisV,

 

  1. Entsorgung, insbesondere Abfallentsorgung,

 

  1. Medien und Kultur: Risiko- und Krisenkommunikation,

 

  1. Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung, insbesondere Regierung und Parlament, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz, Hochwasserschutz,

 

  1. In Schulen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung eingesetzt werden; Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb; in Kindertageseinrichtungen Tätige, soweit diese zur Aufrechterhaltung einer Notbetreuung eingesetzt werden, sowie Kindertagespflegepersonen,

 

  1. Leistungsangebote der Eingliederungshilfe nach dem Neunten Buch Sozial-Gesetzbuch, stationäre Gefährdetenhilfe, stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe und ambulante sowie teilstationäre Angebote der Jugendhilfe als notwendige Voraussetzung für die Gewährleistung des Kindeswohls nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch.

 

Dabei sind nur solche Personen erfasst, deren Tätigkeit für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant ist. Die betreuungspflichtigen Angehörigen haben dies durch die Angabe ihres Berufes gegenüber der Einrichtung zu dokumentieren.

[1] Stand 19.04.2020

[2] Epidemiologisches Bulletin, 19/2020, Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen – Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/19_20_02.pdf;jsessionid=8244871BD07B59F393BCFFABBD4023E1.internet092?__blob=publicationFile

[3] Stand 19.04.2020. Weitere Hinweise zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/19_20_MNB.pdf?__blob=publicationFile

 

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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wie Sie aus den Medien bereits erfahren haben, durften wir nach den Osterferien die Schule noch nicht für Ihre Kinder öffnen.

Der Unterricht fällt bis zum 30. April 2020 für alle unsere Schüler*innen aus. Ob und in welcher Form ab dem 04. Mai 2020 die Schule wieder betreten werden darf, bleibt abzuwarten. Wir hoffen, bis dahin genauere Informationen zu haben, wie es konkret weitergehen kann.

Derzeit arbeiten wir intensiv an Möglichkeiten, die Schüler*innen dann ggf. wieder beschulen zu können. Dabei behalten wir den Arbeitsschutz, die Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen ihres Kindes und die Einhaltung der Hygienevorschriften fest im Blick.

In dringenden Fällen und bei Fragen kontaktieren Sie gerne Ihre Klassenlehrkraft per Telefon oder Mail. Ebenso können Sie sich in der Schule melden.

Teilen Sie gerne auch Ihre eigene Mailadresse der/dem Klassenelternbeiratsvorsitzenden mit, damit diese*r Ihnen Informationen weiterleiten kann.

Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Webseite des Ministeriums unter

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/erlass_allgemeinverfuegungen.html

https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/iii_node.html und unter

https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Schulen_Hochschulen/schulen_hochschulen_node.html

Bleiben Sie bitte gesund!

 

Jutta Rumpfkeil / Heike Uebler

(Schulleitung)